Im Jahr 1837 ließen sich Kajsiewicz und Semenenko in Rom nieder, um ihre theologischen Studien fortzusetzen. Ein Jahr später kamen Józef Hube und Edward Duński zu ihnen. So entstand das „römische Haus“, dessen erster Oberer Piotr Semenenko wurde. Was Hieronim Kajsiewicz und Piotr Semenenko bei ihrer ersten Begegnung mit Rom am meisten beeindruckte, waren die Worte, die am Hauptaltar der Kirche St. Ignatius von Loyola eingraviert sind: Ego vobis Romae propitius ero (In Rom werde ich euch gnädig sein). Diese Gnade Gottes begleitet die Auferstehungspäter seit diesem Moment bis heute in der Ewigen Stadt.
Nach Ablegung ihrer ersten Gelübde im März 1842 suchten unsere ersten Väter, die ein klösterliches Leben führen und apostolische Arbeit beginnen wollten, nach Möglichkeiten, eine Kirche in Rom zu erwerben. Durch die Fürsprache der Prinzessin Borghese erhielten sie von der französischen Regierung die Kirche St. Claudius am Piazza San Silvestro. Als 1885 klar wurde, dass die Wohnung bei der Kirche St. Claudius geräumt werden musste, ergab sich eine günstige Gelegenheit, ein Haus in der Via San Sebastianello zu kaufen, genannt Villino Margherita, das als Gasthaus für Reisende diente. Das Gelände war groß genug, um auch eine Kirche zu bauen. Die Schulbrüder, die in der Nachbarschaft wohnten, unterstützten die Bemühungen von Pater Semenenko zum Erwerb dieses Besitzes nachdrücklich. Das Eigentum wurde gekauft, und im Frühjahr 1886 zogen die ersten Ordensleute in das neue Haus ein. Es konnten sowohl notwendige Renovierungen als auch der Kirchenbau begonnen werden.
Die Auferstehungspäter, die sich in der Hauptstadt des Christentums niederließen, errichteten hier ihren Hauptsitz. Hier formten sie die religiöse Jugend, die später nach dem Willen der Oberen zu Missionen in Europa und Übersee geschickt wurde. Hier ruhen die sterblichen Überreste der Gründer, hier geschah alles, was in der Geschichte der Kongregation am wichtigsten ist, und hier entwickelte sich die gesamte Spiritualität der Auferstehungspäter.
Das Generalhaus, im Herzen von Rom gelegen, ist auch ein Zeichen der Einheit unserer internationalen Ordensgemeinschaft mit der Weltkirche.