Am 15. Dezember 2016 wandte sich der Generalpostulator der Versammlung mit einer Bitte an Kardinal Angelo Amato, den Präfekten der Kongregation für die Seligsprechungen, um die offizielle Eröffnung des Seligsprechungsprozesses von Bogdan Jański in Rom. Als Antwort am 17. Dezember desselben Jahres erhielt er ein Dekret, das die Eröffnung der Dokumentation des diözesanen Prozesses erlaubte. Als Datum der Eröffnung wurde der 7. Februar 2017 festgelegt. An diesem Tag nahm der Leiter des Büros der Kongregation für die Seligsprechungen, in Anwesenheit des Generaloberen und des Generalpostulators, die offizielle Eröffnung der Dokumentation und die Kontrolle ihrer Integrität vor. Die gesamte Dokumentation wird dann in mehrere hundert Seiten umfassende Dateien aufgeteilt und an die Druckerei gesendet, die bis Ende März dieses Jahres zwei Serien von Bänden daraus vorbereiten wird. Diese Bände werden dann dem Untersekretär der Kongregation übergeben, der die Einhaltung der formalen Vorschriften bei der diözesanen Untersuchung überprüft, d.h. die Gültigkeit dieser Untersuchung aus formell-rechtlicher Sicht.
In der römischen Phase des Seligsprechungsprozesses muss die fama sanctitatis von Bogdan Jański als beständig und weit verbreitet anerkannt werden. Daher spielt das Nachahmen des Lebensbeispiels von Bogdan Jański und das Gebet um seine Fürsprache seitens der Menschen, die an der auferstehenden Spiritualität teilnehmen, eine wesentliche Rolle im Prozess der Feststellung der Heiligkeit seines Lebens durch die Universalkirche.