Vatikan – Polen – BulgarienAnlässlich des 150-jährigen Bestehens der Mission der Auferstehungsväter in Bulgarien fand am 24. Oktober eine internationale wissenschaftliche Konferenz statt, die von der Botschaft der Republik Polen in Sofia in Zusammenarbeit mit der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften und der Kongregation der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus organisiert wurde. 11 Referenten, die wissenschaftliche Kreise der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften, der Polnischen Akademie der Wissenschaften, der Johannes-Paul-II-Universität in Krakau und des Centro „Aletti“ in Rom repräsentierten, hielten ihre Vorträge. Die anwesenden Gäste (über 100 Personen nahmen an dieser Veranstaltung teil) wurden vom Botschafter der Republik Polen, Prof. Leszek Hensel, begrüßt. Auch der Generalobere und Prof. Ilia Todew, Vorsitzender des Instituts für Historische Forschungen der BAN, richteten Worte an die Teilnehmer. Die Themen der Vorträge betrafen die gegenseitigen Beziehungen zwischen dem Vatikan, Polen und Bulgarien. Eine wichtige Rolle beim Aufbau dieser Beziehungen spielten auch die Auferstehungsväter. Prof. Lilla Moroz-Grzelak sprach über die Kategorie des Slawentums in der bulgarischen Mission der Auferstehungsväter; Dr. Wojciech Jóźwiak präsentierte die Informations- und Veröffentlichungstätigkeit unserer Niederlassung in Adrianopel; Prof. Ljubomir Georgiew stellte die Bildungstätigkeit der Bulgaren in Edirne und die Rolle der Auferstehungsväter dar; Prof. Swetlozar Eldyrow erörterte die Frage der Bulgarischen Union und den Beitrag der polnischen Auferstehungsväter dazu. Mit großem Interesse wurde der Vortrag von Pater Prof. Stefan Koperek mit dem Titel „Die Göttliche Liturgie des hl. Johannes Chrysostomus als Hymne und Quelle der Liebe“ sowie die Reflexionen von Pater Mag. Lucjan Bartkowiak über das Ikon der Herabkunft Christi in die Unterwelt gehört. Die Konferenz wurde auch von der Vorführung des Films „Vatikan“, einer Fotoausstellung über die Bulgarische Mission und der Buchpräsentation von Pater Michail Kupen mit dem Titel „Записки за мисията на отците вьзкесенци в Малко Търново“ (Aufzeichnungen über die Mission der Auferstehungsväter in Malko Tarnovo) begleitet. Der Autor stammte aus Malko Tarnovo und war einer der Zöglinge unseres Kollegs.