Am Sonntag, den 10. Mai, fanden in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Złocieniec zwei wichtige Ereignisse statt. In die Kirche kam und blieb dauerhaft - im Bild und in Reliquien - die selige Mutter Teresa von Kalkutta. Auch die Gemeinschaft der äußeren Brüder von Złocieniec vergrößerte sich, die nun 16 Mitglieder zählt.
Während der Messe um 11:00 Uhr, die vom Generaloberen der Auferstehungsväter, Pater Bernard Hylla, geleitet wurde, fand die Weihe des Bildes und die Übergabe der Reliquien der seligen Mutter Teresa durch die Schwestern der Missionarinnen der Nächstenliebe statt. Der Pfarrer der Pfarrei, Pfarrer Wiesław Hnatejko, erklärte die Gründe für die Einladung des „Engels der Barmherzigkeit“ aus Kalkutta in die Altäre der Kirche: „Wir leben in Zeiten, in denen wir Zeugen brauchen, klare Zeugen unseres Glaubens. Nicht nur diejenigen, die den Glauben mit Worten verkünden, sondern die zeigen, dass die Liebe zum Menschen möglich ist, dass es nicht nur schöne Worte sind.“ Mutter Teresa ist genau diejenige, die auf sehr konkrete Weise die tätige Liebe lehrt. Sie sagte oft: „Ich habe keine Zeit, weder zum Altwerden noch zum Sterben. Ich habe nur Zeit, Gott zu dienen und diesen Gott im anderen Menschen zu lieben.“
Während der Pfarrmesse erlebten die Gläubigen das Ritual der Gelübdeablegung der Kandidaten für die äußeren Brüder - Robert Kowalik, Tomasz Pietkiewicz, Jacek Stefan und Roman Zielnica. Die Gelübde wurden vom Generaloberen der Auferstehungsväter entgegengenommen. Bruder Jacek Stefan sagte in einem Interview für Gość Niedzielny gerührt: „Ich weiß nicht, wie ich das nennen soll... es ist etwas Wunderschönes! Auf diese Weise verwirklicht sich der Wille Gottes in meinem Leben. Ich freue mich über diesen Schritt, denn bisher habe ich meinen Kollegen, die Brüder sind, ein wenig beneidet... Ich wollte einer von ihnen sein, weil ich dachte, dass es sie Gott näher bringt; sogar äußerlich - ich saß in der Bank, sie schon näher am Altar. Jetzt möchte auch ich mich Gott nähern, denn das hilft mir im täglichen Leben.“
Die äußeren Brüder sind mit unserer Ordensgemeinschaft durch ein geistliches Band der Einheit und brüderlichen Liebe verbunden, mit der gemeinsamen Idee der Arbeit an der eigenen und gesellschaftlichen Auferstehung. Sie versammeln sich zu monatlichen Formationssitzungen, Messen und Anbetungen. Gemeinsam mit den Priestern der Auferstehungsväter erleben sie Besinnungstage und Exerzitien. Die äußeren Brüder zeichnen sich durch spezielle Krawatten aus und tragen die siegreiche Auferstehungsflagge an ihrer Kleidung.